Schottland – Stadt und Land

Schottland – Stadt und Land

13. September 2018 0 Von Antonia

Mein Bruder und ich schenkten unserem Vater zu seinem 60. Geburtstag eine Reise. Das Ziel konnte er sich aussuchen und er entschied sich für Schottland. Anfang September setzten wir dieses Geschenk endlich um und flogen nach Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands. Meine Highlights der Reise habe ich hier für euch aufgeschrieben, wobei es noch viel mehr zu berichten gäbe. Selbst in nur einer Woche haben wir viel erlebt.

Der Flughafen in Edinburgh ist übersichtlich, die Tram Richtung Stadt fährt direkt vor dem Gebäude ab und innerhalb von einer Stunde nach der Landung waren wir schon in unserer Airbnb Wohnung, direkt an der Bahnstation Haymarket. Von hier aus wollten wir die Stadt erkunden und mit einem Mietwagen ein paar Tagesausflüge in die Umgebung machen. Da dies meine erste Reise seit der Gründung unserer Blogs war, habe ich natürlich extra viele Bilder für euch gemacht.

Edinburgh: Old Town, New Town und Whisky-Tasting

Mit dem Doppeldeckerbus fuhren wir am Sonntagmittag in die Innenstadt. Wir hatten uns für eine Free Walking Tour angemeldet, für die man nur ein Trinkgeld zahlt, je nachdem wie gut die Tour war. Zwei Stunden führte uns Shaun, der selbst Australier ist, durch die historische Altstadt von Edinburgh. Es war wunderschön, die Sonne schien sogar und ich fühlte mich ein bisschen wie bei Harry Potter. Tatsächlich wurde der Roman auch hier geschrieben und die Autorin J. K. Rowling lebt in Edinburgh. Wir erfuhren viel über die Geschichte der Stadt und über die politische Entwicklung in Schottland. Die Gebäude sind sehr gut erhalten, da Edinburgh im Krieg nicht zerstört wurde. Nach der Tour durchstöberten wir noch etwas die Souvenirgeschäfte auf der Royal Mile und gingen zum Vorplatz des Edinburgh Castles, bevor wir zurück zu unserem Apartment schlenderten. Der Eintritt in das Schloss war uns doch etwas zu teuer und deshalb ließen wir diese Besichtigung aus.

Die New Town von Edinburgh ist ein zentraler Stadtteil aus dem gregorianischen Zeitalter mit prachtvollen Häusern. Damals wurden die Häuser als Wohnsitze für wohlhabende Familien erbaut, heute sind es noch zum Teil Wohnhäuser und zum Teil Büros, Restaurants und Ladengeschäfte.
In diesem Viertel hat auch die Scotch Malt Whisky Society ihren Sitz, bei der wir einen Abend an einem Whisky-Tasting teilnahmen – es wäre ja auch kein richtiger Schottlandurlaub ohne Whiskey-Tasting. In edlem Ambiente verkosteten wir drei verschiedene Whiskys und erfuhren viel über die Herstellung und Zusammensetzung der Spirituose. So gut mir die Verkostung auch gefallen hat, ein echter Whisky Liebhaber bin ich nicht geworden.

North Berwick und Loch Lomond

Für drei Tage hatten wir einen Mietwagen, mit dem wir Ausflüge in die Umgebung machten. Unsere Gastgeberin hatten uns das kleine Örtchen North Berwick empfohlen, für einen Tag am Meer und genau so einen brauchten wir auch, nach der Sightseeing Tour durch Edinburgh. Mit dem Auto ging es knapp eine Stunde durch die Landschaft Richtung Küste. Das Dorf ist schön übersichtlich und es sind kaum Touristen unterwegs. Wir schlenderten entspannt am Strand entlang, beobachteten die tobenden Hunde und genossen die Sonne. Bei der Gelateria Alandas aßen wir ein wirklich leckeres Eis bevor wir uns auf den Rückweg in die Stadt machten.

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Einen weiteren Ausflug unternahmen wir zum Loch Lomond, ein See in der Nähe von Glasgow der wunderschön in einem Nationalpark liegt. Wir steuerten das Dorf Luss am Westufer des Sees an, um von dort aus die Gegend zu erkunden. Der Anblick des Sees umgeben von den Bergen, die erste Anzeichen der Highlands waren, war sehr beeindruckend. Spontan entschieden wir uns mit einer kleinen Bootstour den See vom Wasser aus zu erkunden. Die Touristenfahrt dauerte ca. 90 Minuten und verschaffte uns tolle Blicke auf die umliegende Landschaft und die kleinen Inseln in der Mitte des Sees. Nach der Bootsfahrt brauchten wir alle ein warmes Getränk, um uns nach dem kalten Fahrtwind  wieder aufzuwärmen. Im Coach House Coffee Shop fanden wir alle klassischen Köstlichkeiten, die sich ein Tourist in Schottland wünschen kann. Von Scones über Shortbread bis English Breakfast Tea war alles dabei. Am Nachmittag beendeten wir unseren Kurztrip in die Natur und es ging zurück nach Edinburgh.

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Insgesamt hat mir Edinburgh und das, was ich vom restlichen Schottland bei unseren Ausflügen gesehen habe sehr gut gefallen. Eine Woche war leider zu wenig Zeit, um die Landschaft des Landes wirklich zu erkunden. Für ein verlängertes Wochenende kann ich Edinburgh als Stadt sehr empfehlen. Sie ist übersichtlich, der Flug von Hamburg dauert nur etwas 1,5 Stunden und es gibt viel zu entdecken.

Dinner in Edinburgh

In Edinburgh war ich das erste Mal nepalesisch Essen im The Khukurie und es war köstlich!

Frühstück und Kaffee

Das Café Coates (62 Haymarket Terrace, Edinburgh) serviert einen sehr, sehr guten Kaffee bzw. Cappuccino und auch das Frühstück kann sich sehen lassen.

Dinner Glasgow

In Glasgow haben wir super leckere japanische Nudelsuppe gegessen im Ramen Dayo!