Für ein Konzert verreisen – lohnt sich das?

Für ein Konzert verreisen – lohnt sich das?

7. Juli 2018 0 Von Clara

Dieser Blog zeigt, was Reisen für eine tolle Sache ist. Eine Möglichkeit, andere Länder zu entdecken und sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Konzerte sind auch eine tolle Sache. Seiner Lieblingsband bei einem Auftritt zuzusehen, kann ein einmaliges Erlebnis sein.

 

Wie sieht es nun aus, wenn Reisen und Konzerte verbunden werden?

Lohnt es sich, extra für ein Konzert in ein anderes Land zu reisen?

 

Erst einmal ganz von vorne. Meine bessere Hälfte ist großer Fan von Alexisonfire, einer Post-Hardcore-Band aus Kanada. Und mit großer Fan meine ich wirklich großer Fan – das Logo der Band hat es bei ihm sogar bis unter die Haut geschafft. Dennoch war es ihm noch nicht möglich, die Jungs live zu sehen, denn sie spielen außerhalb von Festivals sehr selten in Europa, geschweige denn in Deutschland. Also entschieden wir uns, aus dem Konzert einen Kurztrip zu machen und uns ihre Show in Amsterdam anzusehen.

Das Hotel war über booking.com schnell gefunden – nur die Anreise machte uns etwas zu schaffen. Für die Spartickets  der Deutschen Bahn waren wir leider nicht schnell genug und auch eine elfstündige Fahrt im Flixbus war für uns keine bessere Option – vor allem nicht bei angekündigten 30 Grad und Sonne pur. Also entschieden wir uns, selbst mit dem Auto zum Konzert zu fahren.

Google Maps sagte fünf Stunden – die Realität sah anders aus: Baustellen, Umleitungen, Stau. Nach gefühlten Ewigkeiten kamen wir endlich an unserem Ziel an: Das Hotel Levell. Es befindet sich etwas außerhalb von Amsterdam in einem Gewerbegebiet, was aber überhaupt kein Problem darstellte. Vor allem für die Anreise mit dem Auto war es super geeignet, weil wir kaum durch die Innenstadt fahren mussten, sondern direkt von der Autobahn zum Hotel gelangten. Auch sonst kann ich das Hotel wirklich nur empfehlen. Es war  günstig, das Personal war ebenfalls sehr nett und wir fühlten uns einfach wohl dort, auch wenn wir nur für eine Nacht blieben.

Wir mussten vom Hotel aus nur eine Straße weiter gehen um zur S-Bahn-Station zu kommen. Von dort aus kam man easy in die Innenstadt und dank der super Erklärung des Hotelpersonals bis direkt vor die Eingangstür des Melkweg. Das Melkweg ist eine Art Club, in der verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Von Hip Hop über Techno bis Rock ist alles dabei. Es war der perfekte Ort für dieses Konzert.

Durch eine Art Tribüne hatten wir die Chance einen direkten Blick auf die Show zu bekommen, anstatt uns durch die Menge unten zu quetschen. Und was das für eine Show war! Ein zerrissenes Shirt, ein verbogener Mikrofonständer und ein komplett nasser Bass sind nur einige der Elemente, die danach auf der Bühne zu finden waren.

Am zweiten Tag unseres Kurztrips nutzten wir die Zeit vor der Abreise, um Amsterdam noch ein wenig zu erkunden. Wir aßen bei Mr. Burger und schlenderten die Grachten entlang, also die Kanäle, die das Zentrum von Amsterdam durchziehen. Bei über 30 Grad hielten wir es jedoch nicht lange in der Innenstadt aus und machten uns daher  bald auf den Rückweg nach Hause.

Meine schönsten Momente dieser kurzen Reise? Das Betreten des schönen Hotelzimmers, die Ankunft am Melkweg, die Freudentränen in den Augen meines Freundes als die Band auf die Bühne kam und den Anblick der wunderschönen Häuser und Kanäle von Amsterdam.

Zusammenfassend lässt sich also  eins sagen: Tut es, es lohnt sich wirklich! Die Strapazen der Anreise sind schnell vergessen, wenn man den Auftritt einer tollen Band erlebt und danach noch durch eine so wunderbare Stadt wie Amsterdam schlendern kann. Die verschiedenen Nationen und Einflüsse machen solch ein Konzert noch unvergesslicher. Also – wo spielt eure Lieblingsband als nächstes? Nichts wie hin!

 

 

Seid ihr für ein Konzert oder ein Festival schon mal verreist? Habt ihr Tipps für die Anreise, das Hotel oder die Veranstaltung selbst? Schreibt uns gerne einen kurzen Beitrag und habt die Möglichkeit, auf unserem Blog zu erscheinen und eure Erfahrungen mit anderen zu teilen!

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