Backpacking in Südostasien – 10 Tipps und Tricks

Backpacking in Südostasien – 10 Tipps und Tricks

10. Juli 2018 1 Von Marie-Therese

Ob einsame Strände in Thailand, riesige Metropolen wie Singapur und Kuala Lumpur oder morgendliche Vulkantouren auf Bali. Vor knapp einem Jahr habe ich mich selbst auf meine bisher größte und längste Reise begeben: Vier Monate mit dem Rucksack durch Südostasien. Worauf ihr dabei achten solltet und welche Tipps ich euch geben kann, verrate ich im folgenden Beitrag.

 

Tipp Nummer 1: Legt euch am besten bereits im Vorfeld eine grobe Route fest – so könnt ihr schon von vornherein mögliche Ausgaben wie Flüge, Unterkünfte und ähnliches kalkulieren. Im Laufe der nächsten Wochen zeige ich euch auch Stück für Stück meine persönliche Südostasien-Route.

 

2. Informiert euch beim Auswärtigen Amt, ob und welche Gebiete, in die ihr reisen möchtet, wirklich als sicher erklärt werden. In einigen asiatischen Ländern sind Randgebiete ab und an lieber zu meiden.

 

3. Beachtet bitte die Trocken- und Regenzeit. Gerade in Südostasien ist es empfehlenswert, zur Trockenzeit durch die jeweiligen Wunschländer zu ziehen, damit eure Reise nicht buchstäblich ins Wasser fällt.

 

4. Checkt euren Impfpass! Welche Impfungen solltet ihr auf eurer Reise haben? Das Tropeninstitut gibt euch alle nötigen Informationen zu den jeweiligen Ländern und Impfungen. Schaut dabei auch nach, ob und wenn ja welche Impfungen von eurer Krankenkasse übernommen werden. Empfehlen kann ich hierbei ganz klar die Techniker Krankenkasse oder die AOK – beide Kassen übernehmen die volle Summe der Impfkosten. Schaut hier nach, wie viel von eurer Krankenkasse übernommen wird.

 

5. Lest gerne auch ein paar Reiseblogs oder holt euch ein wenig Feedback von Freunden, der Familie oder Bekannten. Gerade bei einer Reise in ein bis dato fremdes Land ist es angenehm, ein paar Empfehlungen ausgesprochen zu bekommen.

 

6. Lernt ein paar grundlegende Wörter wie beispielsweise „Hallo“ oder „Dankeschön“ auf der jeweiligen Landessprache. So zeigt ihr den Einheimischen, dass ihr Interesse an ihrer Kultur und dem Land habt und werdet garantiert immer in lächelnde Gesichter blicken. Auf meinen Reisen habe ich damit durchweg positive Erfahrungen gemacht.

 

7. Für günstige, aber doch sehr coole Unterkünfte kann ich euch Airbnb und vor allem Agoda ans Herz legen – die Tochterfirma von Booking.com hat oftmals geniale Angebote zu richtig guten Preisen. Wenn ihr sicher und preiswert von A nach B kommen wollt, sind Uber  und Grab genau das Richtige für euch. Bei beiden Plattformen, die es natürlich auch als Apps gibt, wird der Fahrpreis bereits im Vorfeld festgelegt. So entgeht ihr unerwünschter Abzocke, die bei Touristen nicht selten angewandt wird.

 

8. Probiert, nur das Nötigste mitzunehmen. Eine Packliste für die Dinge, die bei einer Backpacking-Tour meiner Meinung nach nicht fehlen dürfen, folgt.

 

9. Ein hochwertiger und vor allem bequemer Rucksack ist die halbe Miete. Am besten ist es, direkt in ein Fachgeschäft zu gehen und mögliche Modelle anzuprobieren. Lasst euch dabei bitte nicht von dem vermeintlich hohen Preis abschrecken. Mein Tipp: Im Internet findet ihr euren ausgesuchten Traumrucksack sicherlich auch ein wenig günstiger.

 

10. Und zu guter Letzt: Lasst euch gerne mal treiben. Entdeckt Orte fernab des Tourismus oder esst einfach mal an Straßenständen, statt im Restaurant. Und auch, wenn ein Vorhaben mal scheitert oder nicht euren Erwartungen entspricht, ist das bei einer Backpacking-Reise ganz normal. „Zum Reisen gehört schließlich Geduld, Mut, guter Humor und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt“, wusste auch schon Knigge.

 

Seid ihr schon mal mit dem Rucksack verreist oder habt vielleicht noch weitere Tipps? Schreibt uns gerne einen kurzen Beitrag und habt damit die Möglichkeit, auf unserem Blog zu erscheinen und eure Erfahrungen mit anderen zu teilen!

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